12.11. St. Petersburg: Runder Tisch zu Armeereformen in Russland und Deutschland, Sankt Petersburg |

Einen Runden Tisch zu aktuellen Veränderungen in der russischen Armee und der Bundeswehr veranstaltet das „Zentrum für die Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten“ (CDDHR, Moskau) am 12. November, 16-20 Uhr, in St. Petersburg. Partner sind der DRA, die „Soldatenmütter St. Petersburg“ und das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung EBCO.

Ziel ist es, einen unabhängigen Blick auf Strategien, Verlauf und Probleme der Reformen sowie die mit ihnen verbundenen Debatten zu erhalten. Thematisiert werden sollen auch die Rolle und Aufgaben der Zivilgesellschaft bei der Ausgestaltung der Reformen sowie deren Wirkungen auf zivile Ersatzdienste und auf das Verhältnis von Bürger und Armee. Als Experten eingeladen sind Wissenschaftler, Journalisten und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen (NGOs).

Während die Bundeswehr gerade den Abschied von der Wehrpflicht vollzieht, Standorte schließt und zugleich die Armee immer stärker für Auslandseinsätze rüstet, gilt in Russland weiter die Einberufung – bei verkürztem Wehrdienst, aber Verdopplung der Militärausgaben und Fehlen eines realen zivilen Ersatzdienstes. Der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat kürzlich Russland eine Kooperation bei den Armeereformen angeboten.

Der Runde Tisch in Petersburg (Moderation: Andrej Kalikh, CDDHR) wird vom Deutschen Generalkonsulat St. Petersburg unterstützt und ist Teil eines Veranstaltungszyklus, mit dem sich NGOs in St. Petersburg vom 11.-13.11. mit Fragen zu Reformen von Armee, Wehr- und Ersatzdienst in Europa und Russland befassen.

Veranstaltungsort:
Saal der Organisation "Soldatenmütter St. Petersburg",
St Petersburg, Razyezhaya str. 9

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