Herbstgespräche: Gerechtigkeit und Recht für Post-Konflikt-Gesellschaften – europäische Erfahrungen und Perspektiven, 14. November, Rotes Rathaus, Berlin |

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Datum: 14. November 2018, 14.00-22.30 Uhr
Veranstaltungsort: Rotes Rathaus Berlin, Rathausstraße 15, 10178 Berlin
Gefördert durch: Auswärtiges Amt Deutschland, Heinrich-Böll-Stiftung, ZEIT-Stiftung, Senat von Berlin, Stiftung Berliner Mauer
Veranstalter: DRA e.V.

Die Konferenz „Herbstgespräche“ gehört mittlerweile zum festen Bestandteil der Berliner Osteuropaszene und lädt bereits zum 23. Mal die interessierte Öffentlichkeit ein, gemeinsam aktuelle gesellschaftspolitische Themen zu erörtern, die den Dialog zwischen west- und osteuropäischen Ländern prägen.

Unter dem Titel „Gerechtigkeit und Recht in Post-Konflikt-Gesellschaften? – Europäische Erfahrungen und Perspektiven“ thematisieren die diesjährigen „Herbstgespräche“ vor dem Hintergrund zahlreicher aktueller Territorialkonflikte in Europa mögliche Auswege aus den Krisen und erkunden europäische Erfahrungen der Übergangsjustiz. Dabei wird sich eines breiten Verständnisses des Begriffes bedient, der neben der juristischen auch die gesellschaftliche und historische Aufarbeitung von Konflikten einschließt sowie die schwierige Verflechtung von Strafverfolgung, Wahrheitsfindung und Versöhnung in den Fokus nimmt.

Auch in der Ostukraine besteht die Notwendigkeit, bereits jetzt für die Zeit nach dem Ende der bewaffneten Auseinandersetzungen tragfähige Lösungen für ein ziviles Miteinander vorzubereiten. Dazu werden, neben einem einführenden Panel, in vier Arbeitsgruppen europäische Erfahrungen erörtert. In der abschließenden Paneldiskussion wird die Rolle der zivilgesellschaftlichen Akteure auf Basis der erörterten Fallbeispiele sowie Chancen und Grenzen für den postsowjetischen Raum thematisiert.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier

Wir bitten um Anmeldung zu der Tagung unter dem Link.

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