Runder Tisch: Inklusive Praxis in Museen

Was bedeutet «Inklusion» in Museen, wie werden Kulturmitarbeitende und Freiwillige auf die Arbeit mit Menschen mit Behinderung vorbereitet, wie kann ein gemeinsames Verständnis von «Inklusion» und «Zugänglichkeit» entwickelt werden? Diese und andere Fragen diskutierten Vertreter_innen von Museen, Kultureinrichtungen und Kulturprojekten auf dem Runden Tisch «Inklusive Praxis in Museen». Der Runde Tisch war Teil des VII Sankt Petersburger internationalen Kulturforums, auf dem auch Vertreter_innen von «INKuLtur» die Möglichkeit hatten, das DRA-Projekt vorzustellen.

Gemeinsam mit Museumsvertreter_innen aus ganz Russland wurden inklusive Umsetzungsmöglichkeiten und Terminologien erörtert sowie über Perspektiven der Weiterentwicklung einer inklusiven Gesellschaftskultur diskutiert. Hervorzuheben ist insbesondere das Interesse der Teilnehmenden des Runden Tisches an Fragen des intellektuellen und kommunikativen Zugangs zu Museen für Menschen mit Behinderung.

„Neben dem Fehlen der notwendigen Infrastruktur sind es häufig ideelle Barrieren und der Mangel an Qualifikationen des angestellten Personals, die Menschen mit Behinderung an kultureller Teilhabe hindern. Unsicherheit im Umgang mit Besucher_innen mit Behinderung führen nicht selten zu unangebrachten Reaktionen oder unüberlegten Äußerungen, die für die betroffene Person höchst verletzend und demotivierend wirken können“ – bemerkte die «INKuLtur»-Projektkuratorin aus Sankt Petersburg.

Das Projekt «INKuLtur» nimmt daher diese Fragen in den Fokus, um die «Barrieren in den Köpfen» hinsichtlich Menschen mit Behinderung zu senken.

Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

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